Pensionsfonds
Erstellt von: peterleh
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Insbesondere in England haben privaten und betriebliche Pensionsfonds zu einer Stärkung des heimischen Kapitalmarkt geführt und waren somit eine Ursache für die gute Situation auf den Arbeitsmärkten. Eine unternehmensexterne Geldanlage bringt oft höhere Renditen mit sich. Zudem hat die Auslagerung der Geldmittel für Arbeitgeber den Vorteil, dass das Konkursrisiko für ihn entfällt. Die Absicherung durch den Pensionssicherungsverein ist nicht mehr notwendig.
Was sind Pensionsfonds?
Bei einem Pensionsfonds handelt es sich um eine selbständige Versorgungseinrichtung, von welcher dem Arbeitnehmer oder seinen Hinterbliebenen Rechtsansprüche auf künftige Leistungen einräumt werden. Sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer können Beitragszahler sein.
Im Jahre 2002 wurden Pensionsfonds als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge eingeführt. Mit der Einführung von Pensionsfonds wurde die steuerliche Begünstigung der privaten Altersvorsorge indirekt auch für die Durchführungswege Direktzusage und Unterstützungskasse geöffnet. Hieraus entstandene Anwartschaften sind lohnsteuer- und beitragsfrei und können auf einen Pensionsfonds übertragen werden.
Vorteile von Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
Für Arbeitnehmer bringen Pensionsfonds den Vorteil mit sich, einen Rechtsanspruch gegenüber dem Pensionsfonds als externem Träger der betrieblichen Altersvorsorge zu erhalten und Ansprüche bei einem Wechsel des Arbeitgebers mitnehmen zu können.
Vorteile von Pensionsfonds für den Arbeitgeber
Arbeitgebern erlangen durch einen Pensionsfonds den Vorteil, die betriebliche Altersvorsorge besser kalkulieren zu können. Der Arbeitgeber muss nicht mehr die langfristigen Verpflichtungen aus Leistungszusagen eingehen. Vom Pensionsfonds wird eine lebenslange Rente bezahlt. Invaliditäts- und Hinterbliebenenschutz können dabei ebenfalls abgedeckt werden.
Autor
Peter Lehmann contact(@)altersvorsorge-rentenfonds.de
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