Durchführung einer MPU
Erstellt von: frank_mueller
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Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung dauert üblichweise meist 3 bis 4 Stunden udn wird von zwei Gutachtern: dem Verkehrspsychologen und dem Verkehrsmediziner durchgeführt. Innerhalb dieser Zeit gibt es 3 Untersuchungsteile, die in ihrer Reihenfolge variieren können: Die Verkehrmedizin, die Verkehrspsychologie und die Leistungsdiagnostik.
Verkehrsmedizin
Hierbei werden in einem ärztlichen Gespräch, sowie einer ärztlichen Untersuchung Erkrankungen, die die Verkehrtauglichkeit einschränken und Alkohol- oder Drogenmissbrauch aufgedeckt. Es ist soll eine Nachweis erbracht werden, der den vollständigen Verzicht von Alkohol oder Drogen belegt. Bei dem Verdacht auf Drogenmissbrauch werden Haar- oder Urinanalysen durchgeführt, bei denen man auch Monate später noch einen Konsum feststellen kann. Leberwerte werden angeschaut, wenn der Fahrer zuvor seinen Führerschein aufgrund von Alkohol abgegeben musste.
Verkehrspsychologie
Bei einem Gespräch soll die Einsicht für das Fehlverhalten analysiert werden. Persönliche Ursachen und die Konsequenzen des Fehlverhaltens werden mit dem Fahrer besprochen. Vorsätze, die beispielsweise besagen, dass der Fahrer keinen Alkohol mehr anrührt, müssen in der Regel 6 Monate bereits stabil bestehen. Dieses Gespräch wird aufgezeichnet und später vom Fahrer gegengezeichnet, damit eventuelle Missverständnisse eingeräumt werden.
Leistungsdiagnostik
Bei diesem Untersuchungsteil der MPU kommt es auf die körperlichen Leistungen des zu Untersuchenden an. Mit Hilfe eines Reaktionstests werden die Reaktionsfähigkeit, die Konzentration und die Aufmerksamkeit geprüft.
Aufgrund dieser Untersuchungen wird von der Fahrerlaubnisbehörde entschieden, ob die Fahrerlaubnis entzogen oder neu erteilt wird. Vor der MPU sollte sich der Betroffene zunächst auf einem Informationsabend genauer über alles informieren und sich gegebenenfalls auf diese Untersuchung vorbereiten, denn leider ist es so, dass viele diesen Test nicht überstehen und daher ihre Fahrerlaubnis nicht wieder erlangen.
Autor
Autor: Frank Müller
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