Der sichere Umgang mit der Motorsäge
Erstellt von: Meyermetall
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Die Zahl der Personen, die mit einer Motorsäge arbeiten – meistens um mit dieser Maschine im Wald zu arbeiten um den heimischen Kamin mit Brennholz zu versorgen, steigt stetig an.
Dabei nimmt auch die Unfallgefahr prozentual zu, so dass in vielen Gebieten nur noch derjenige einen Platz für die Holzverwertung zugewiesen bekommt, der auch ein Training für den sicheren Umgang mit der Motorsäge nachweisen kann.
Diese Trainingsmaßnahme wird seit einigen Jahren schon verstärkt, oft von den Forstwirtschaftlichen Bildungsträgern oder Förstern vor Ort, für eine geringe Gebühr angeboten und erstreckt sich meistens über 2 Tage. Hierbei werden Grundkenntnisse vermittelt wie z.B.
- UVV Forsten und persönliche Schutzausrüstung
- Technik der Motorsäge, Starten der Motorsäge, Instandhaltung der Motorsäge
- Motorsägenmontage und Sägeketten schärfen
- Praktische Übungen im Wald zum fachgerechten Umgang mit der Motorsäge zu Fäll- und Schneidetechniken
2 Tage reichen jedoch in den wenigsten Fällen aus, um wirklich „sicher“ mit einer Maschine arbeiten zu können. Es geht hierbei wohl eher darum, die üblichen Anfängerfehler zu erklären und die teilnehmenden Personen für den Bereich Arbeitssicherheit zu sensibilisieren. Daher sollten folgende Punkte ebenfalls Beachtung finden, bevor man sich an die Holzernte im Wald begibt :
- Die Gebrauchsanweisung sollte vor der ersten Nutzung der
Motorsäge und den Sägeketten gründlich gelesen werden. Es schadet auch nichts,
wenn einige Übungsschnitte an dünneren Ästen und Stämmen durchgeführt werden um
das Verhalten der Maschine kennen zu lernen, bevor man sich an die Trennung
dickerer Stämme, die oftmals mit mehreren Ansätzen getrennt werden müssen,
begibt.
- Die genutzten Sägeketten sollten vor dem Gebrauch kontrolliert
werden. Rückstände und Verharzungen an der Kette sind zu entfernen und die
Glieder sollten auf Leichtgängigkeit hin kontrolliert werden. Gleiches gilt
natürlich auch für die Führungsschiene, sowie den Innenraum der Motorsäge mit
dem Antriebsritzel.
- Neben einer gepflegten und gut gewarteten Kettensäge (Zum Beispiel zum schärfen rechtzeitig ein Kettenschärfgerät benutzen und die kette nicht zu sehr abstumpfen lassen) , ist
auch die passende Schutzkleidung sehr wichtig. Das komplette Paket, bestehend
aus Jacke, Hose und Schuhen schützt den Anwender auch in Situationen wo zum
Beispiel die Motorsäge abrutscht. Der eingebaute Schnittschutz dieser
Sicherheitskleidung begrenzt den Schaden und die Verletzungsgefahr in
erheblicher Form.
- Eine Schutzbrille, die vor umherfliegenden Holzspänen schützt gehört ebenso wie der Gehörschutz (entweder als massiver Kopfschutz, oder mittels kleinen Ohrstöpseln, ebenfalls in das Ausrüstungspaket.
Weitere Informationen zum Arbeitsschutz teilt Ihnen das zuständige Forstamt, oder der fachkundige Maschinenhandel auf Anfrage gerne mit.
Autor
s.meyer at holz-metall.info
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