Die Tapete beherrscht viele Wohnzimmer
Erstellt von: Pegamora
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Jeder kennt sie, nahezu jeder hat sie
zuhause und sie sehen stets anders aus. Die Rede ist von Tapeten. Sie
sind sowohl ein Wandschmuck, der den persönlichen Geschmack
eines Menschen widerspiegelt, als auch ein praktischer Wärmedämmer.
Aber woher kommt sie überhaupt ? Seinen Ursprung nahm die
Tapete, in der Form in der wir sie heute kennen, in China. Im 16.
Jahrhundert kamen die handbemalten Papiertapeten schließlich
über die ostindischen Handelskompanien nach Europa.
Die
erste Tapetenfabrik in Deutschland wurde im Jahre 1789 von Johann
Christian Arnold in Kassel gegründet und so konnte das bunte
Wandkleid nun seinen Siegeszug auch in Deutschland fortsetzen. Dieser
wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung der
Druckmaschine nochmals verstärkt und so kam es, dass die Tapete
kaum mehr wegzudenken war.. Allerdings ist Tapete nicht gleich
Tapete. So sollte der Do–it–yourself Heimwerker von heute nicht
nur Schrauben von Nägeln unterscheiden können, sondern auch
über die verschiedenen Arten von Tapeten bescheid wissen. Damit
wir nicht alle komplett verzweifeln an der großen Zahl
Papierwandverkleidungen folgt nun ein kleiner Crash-Kurs für
alle angehenden Tapetenprofis und solche die es schnellstmöglich
noch werden wollen.
Mustertapete: Sie besteht hauptsächlich
aus Zellulosebestandteilen und trägt einen Aufdruck der dem
aktuellen Zeitgeist entspricht.
Raufasertapete: Die derzeit
am weitesten verbreitete Tapete aus fast 100% Zellulose. Sie ist
überstreichbar und bildet oft die Grundlage beim Tapezieren.
Weiter bekannte Formen der Tapete sind die Kunststofftapete,
die Fototapete und die Isoliertapete. Letztgenannte hat noch einen
praktischen Effekt, da sie zur Wärmedämmung und zur
Vorbeugung von Schimmel dienen soll.
Nun sollte man zumindest
einen kleinen Überblick über das Wesen der Tapete bekommen
haben und falls man diesen nun noch weiter vertiefen möchte, so
findet man im Internet zahlreiche Websites für Hobbyheimwerker
und Tapetenfreunde oder man unternimmt einfach mal einen Ausflug zu
Deutschlands einzigem Tapetenmuseum in Kassel.
Autor
Carmen Päßler
info@leipziger-service.de
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