Schreibwaren und Volltischler
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Dieser besagt im Grunde genommen nichts anderes, als dass jemand ständig unendlich viele Dinge auf seinem Schreibtisch verstreut hat. Man könnte auch sagen, Volltischler, die sich auf ihrem Schreibtisch noch zurechtfinden, sind Genies – denn nur das Genie beherrscht das Chaos.
Sämtliche Schreibwaren, Stifte, Notizzettel, Locher, Tacker usw. sind quer über den Tisch verteilt. Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Unordnung meist nur etwas für die kreativen Menschen ist, sieht es doch auch für Kunden unschön aus, wenn der Schreibtisch mit all diesen Dingen voll gestellt ist.
Wer dagegen wirklich strukturiert und konzentriert arbeiten will und muss, der wird oftmals durch einen überfüllten Schreibtisch in seinem Elan gebremst. Nicht umsonst zeigen auch zahlreiche Zeit-Management-Systeme an, dass man sich nur in einem aufgeräumten Umfeld entsprechend konzentrieren kann. Denn sieht man ständig noch riesige Berge von Arbeit vor sich, oder sei es auch nur der allgemeine Bürobedarf, so hemmt dies schnell in der Leistungsfähigkeit des Einzelnen.
Zwar sehen es einige Chefs nicht gerne, wenn der Schreibtisch zu leer ist, weil sie dann davon ausgehen, dass die Arbeitnehmer nicht ausreichend zu tun hätten, doch sollten diese doch erst einmal nachdenken, ob sich die Mitarbeiter tatsächlich immer hinter meterhohen Papierstapeln verstecken sollten. Denn genau dies ist der Punkt, an dem viele Mitarbeiter verzweifeln.
Neue Studien belegen außerdem, dass es sinnvoller ist, den Mitarbeitern kleinere Aufgaben zu geben, um diesen immer wieder ein Erfolgserlebnis, wenn ein Stapel abgearbeitet ist, zu ermöglichen. Vielleicht sollte auch der eine oder andere Chef sich dies einmal zu Gemüte führen und die Arbeiten so verteilen.
Autor
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1(at)gmx.net
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