Gesunde Ernährung – Was heißt das?
Erstellt von: Valentino
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Egal wo man hinschaut, überall wird über Fitness, Gesundheit und natürlich auch über das Thema „gesunde Ernährung“ gesprochen. Im Fernsehen, in der Zeitung und im Internet sowieso. Doch wie funktioniert gesunde Ernährung eigentlich? Und in welcher Beziehung steht sie zum Thema Fitness und Sport. Zunächst einmal geht es beim Thema gesunde Ernährung um mehr, als darum, wie man nächsten Sommer im Bikini aussehen wird. Natürlich sollte jemand abnehmen, dessen Body-Mass-Index (BMI über 25 liegt, geht man doch davon aus, dass ein solches Gewicht gesundheitsschädlich ist. Gesunde Ernährung, in Kombination mit Fitness und sportlichem Training hilft entscheidend beim Abnehmen. Das weiß man mittlerweile. Die untere Grenze für den BMI liegt bei 18,5, zwischen 18,5 und 25 dürfte der gesunde Bereich liegen, der durch gesunde Ernährung und ausreichend sportlicher Bewegung durchaus zu erreichen ist. Die obere Grenze für eine Frau mit einer Größe von 1,70 m liegt demnach bei 72 kg, unter 54 kg ist sie zu dünn.
Man sieht also, der gesunde Bereich ist recht groß. Das gilt auch für das Thema „gesunde Ernährung“. Und auch für den Begriff Fitness ist die Bandbreite ziemlich dehnbar. Nun leben wir in einer Zeit, in der uns die Medien mit absoluten Schönheitsidealen ständig ein schlechtes Gewissen machen. Fitness, gutes Aussehen, ein schlanker und durchtrainierter Body – das ist es, was heute en vogue ist. Nun fühlen wir uns in Sachen „gesunde Ernährung“ oft ein wenig veräppelt, wenn da doch ein Starmodel Werbung für Hamburger und Gummibärchen macht. Die ist von Natur aus schön, heißt es dann oft. Die muss sich um gesunde Ernährung, um Fitness und sportliche Bewegung keine Gedanken machen. Und wenn man in einem TV-Spot dann auch noch eine zuckerhaltige und fette Milchspeise präsentiert bekommt, die angeblich alles enthält, um einen fit zu machen. Ist das gesunde Ernährung? Bestimmt nicht! Vielleicht sollte man es auch mit dem Wort „gesund“ nicht ganz so genau nehmen. Eine gesunde Ernährung ist vor allem eine ausgewogene Kost. Also viel frisches Obst und Gemüse, mehr Vollkorn- und weniger Weißmehlprodukte, sparsam mit Süßigkeiten sein und fettarm Essen.
Man muss ein Magermilch-Asket werden und auch nicht
auf alles verzichten, was schmeckt. Ein bisschen mehr Disziplin beim Essen, ein
bisschen mehr Zurückhaltung reicht vollkommen aus, um das, was man uns unter
dem Begriff „gesunde Ernährung“ verkaufen will, auch zu realisieren.
Autor
Peter Constantin (Agentur ZARTBITTER)
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