Mehr Zinsne mit Tagesgeld
Erstellt von: Wini
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Unter Tagesgeld versteht man die Anlage eines Geldbetrages
auf einem Tagesgeldkonto über einen bestimmten Zeitraum. Dieser muss aber nicht
genau festgelegt sein, sondern man kann über das Geld täglich verfügen. Das ist
auch der Hauptgegensatz zum Festgeld, bei dem die Anlagezeiträume (Laufzeiten)
genau festgelegt sind und an welches man nur mit hohen Zinsverlusten vor Ablauf
dieser Laufzeit gelangt. Die Zinsen bei Festgeldanlage sind höher als beim
Tagesgeld und zwar deshalb, weil die Bank die Sicherheit besitzt, über die
gesamte Laufzeit mit dem Geld arbeiten zu können.
In jedem Fall sind die Zinserträge höher als auf einem normalen Girokonto oder Sparbuch. Eine Anlage von Geld als Tagesgeld birgt keinerlei Verlustrisiko - im Gegenteil, man bekommt die angelegte Geldsumme und Zinsen zurück. Das Tagesgeld ist die einzige Möglichkeit auf Teilnahme am Geldmarkt (neben Geldmarktfonds) und es ist sicher- im Gegensatz zu Geldmarktfonds, die zwar höhere Rendite, aber auch höhere Verlustrisiken haben. Sicher ist das Tagesgeld, wenn die Konto führende Bank den deutschen Einlagensicherungsfonds angehört, weil dann bei eventueller Insolvenz die Einlagen durch den Einlagensicherungsfond gesichert sind. Bei höheren Tagesgeldanlagen (über 500.000 Euro) sollte man diese Sicherheit schriftlich bestätigen lassen.
Die Zinsen für Tagesgeld werden täglich dem Marktzinsniveau angepasst. Somit ist es vorteilhaft bei niedrigen Zinsen Geld als Tagesgeld festzulegen und dieses über den Zinssteigerungszeitraum liegen zu lassen und sich nicht auszahlen zu lassen, um von den höheren Zinsen zu profitieren. Auf die Auszahlungsvariante der Zinsen sollte man achten (monatlich, vierteljährlich oder jährlich) um ebenfalls das für einen günstigste Modell zu wählen.
Autor
Winfried Strauss
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