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Mehr Zinsne mit Tagesgeld

Erstellt von: Wini
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Unter Tagesgeld versteht man die Anlage eines Geldbetrages auf einem Tagesgeldkonto über einen bestimmten Zeitraum. Dieser muss aber nicht genau festgelegt sein, sondern man kann über das Geld täglich verfügen. Das ist auch der Hauptgegensatz zum Festgeld, bei dem die Anlagezeiträume (Laufzeiten) genau festgelegt sind und an welches man nur mit hohen Zinsverlusten vor Ablauf dieser Laufzeit gelangt. Die Zinsen bei Festgeldanlage sind höher als beim Tagesgeld und zwar deshalb, weil die Bank die Sicherheit besitzt, über die gesamte Laufzeit mit dem Geld arbeiten zu können.

Die Anlage von Geld als Tagesgeld, bringt aber mehr Flexibilität mit sich, als die Anlage auf einem Festgeldkonto und eignet sich somit für kurzfristige Anlagen z.B. zum Parken einer größeren Summe oder für kurzfristige Anschaffungen, bei denen man schnell reagieren muss. Fast alle Sparkassen und Banken bieten Tagesgeldkonten mit Zinsen zwischen 2% und 4 % an, wobei Direktbanken die günstigsten Anbieter sind und in Ausnahmefällen besondere Konditionen haben wie z.B. einen Neukundenbonus (25 Euro Startguthaben) oder Sommerangebote mit bis zu 6% Zinsen. Durch mehrmalige Anlagen im Jahr und Wechsel des Anbieters kann man sich auch mehrere Neukundenboni sichern und z.B. auch eine Kombination aus Festgeld und Tagesgeld zusammenstellen.

In jedem Fall sind die Zinserträge höher als auf einem normalen Girokonto oder Sparbuch. Eine Anlage von Geld als Tagesgeld birgt keinerlei Verlustrisiko - im Gegenteil, man bekommt die angelegte Geldsumme und Zinsen zurück. Das Tagesgeld ist die einzige Möglichkeit auf Teilnahme am Geldmarkt (neben Geldmarktfonds) und es ist sicher- im Gegensatz zu Geldmarktfonds, die zwar höhere Rendite, aber auch höhere Verlustrisiken haben. Sicher ist das Tagesgeld, wenn die Konto führende Bank den deutschen Einlagensicherungsfonds angehört, weil dann bei eventueller Insolvenz die Einlagen durch den Einlagensicherungsfond gesichert sind. Bei höheren Tagesgeldanlagen (über 500.000 Euro) sollte man diese Sicherheit schriftlich bestätigen lassen.

Die Zinsen für Tagesgeld werden täglich dem Marktzinsniveau angepasst. Somit ist es vorteilhaft bei niedrigen Zinsen Geld als Tagesgeld festzulegen und dieses über den Zinssteigerungszeitraum liegen zu lassen und sich nicht auszahlen zu lassen, um von den höheren Zinsen zu profitieren. Auf die Auszahlungsvariante der Zinsen sollte man achten (monatlich, vierteljährlich oder jährlich) um ebenfalls das für einen günstigste Modell zu wählen.

Autor

Winfried Strauss

Alte Gasse 37

60313 Frankfurt

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