Prepaid Kreditkarten
Erstellt von: netnut
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Ein Schufa-Eintrag kann einem das Leben durchaus schwer machen. Der Erhalt eines Handyvertrags ist weitestgehend ausgeschlossen, an die Bewilligung eines Kredits ist gar nicht zu denken und auch die Beantragung einer Kreditkarte von VISA oder MasterCard wird keinen Erfolg bringen, zumindest wenn es um eine gewöhnliche Kreditkarte geht. Für alle Menschen die aufgrund ihrer negativen Bonität, also ihrer schlechten finanziellen Lage oder Arbeitslosigkeit, keine gewöhnliche Kreditkarte bekommen können, gibt es seit einiger Zeit nun doch eine Möglichkeit eine Kreditkarte trotz Schufa-Eintrag zu erhalten: Prepaid Kreditkarten.
Prepaid Kreditkarten funktionieren ähnlich der vom Handy bekannten Prepaidkarten. Vor dem Gebrauch einer solchen Kreditkarte muss also für ausreichendes Guthaben gesorgt werden. Dies geschieht mittels Überweisung vom eigenen Girokonto auf das Kreditkartenkonto bei der ausstellenden Bank. Statt eines Kreditrahmens, der zur Nutzung der Kreditkarte eingeräumt wird, kann die Karte nun in der Höhe des vorhandenen Guthabens genutzt werden. Zwar werden von einigen Banken auch zusätzliche, meist geringe, Kreditrahmen eingeräumt, in der Regel ist dies jedoch nicht möglich. Während normale Kreditkarten häufig kostenlos zu einem Girokonto herausgegeben werden, wird für alle auf dem Markt befindlichen Prepaid Kreditkarten eine Jahresgebühr verlangt. Allerdings sind die späteren Kosten für die Nutzung der Prepaid Kreditkarte in den meisten Fällen niedriger als bei den entsprechenden gewöhnlichen Kreditkarten. Erhältlich sind Prepaid Kreditkarten übrigens sowohl von VISA als auch von MasterCard, wobei die Prepaid VISA Kreditkarten in der Regel durch geringere Kosten und einen besseren Leistungsumfang aufwarten.
Die Kosten und Leistungen der verschiedenen Prepaid Kreditkarten unterscheiden sich aber auch untereinander teilweise erheblich. So verlangt ein Anbieter einer Prepaid VISA mindestens 5,00 Euro als Gebühr für eine Bargeldabhebung an einem Geldautomaten, ein anderer Anbieter dagegen nur maximal 2,50 Euro für die gleiche Leistung. Während bei einer Bank sogar für die Aufladung des Guthabens eine nicht unerhebliche Gebühr verlangt wird, bietet eine andere Bank sogar Guthabenzinsen von bis zu 3% p.a. auf das eingezahlte Guthaben , was zwar nicht ganz mit einem Tagesgeldkonto mithalten kann, im Vergleich zu einem Sparbuch jedoch ein ansehnlicher Zinssatz ist.
Vor der Entscheidung für eine der Prepaid Kreditkarten sollte man die Kosten und Leistungen genau vergleichen und dabei miteinbeziehen, wofür die Kreditkarte vorwiegend genutzt werden soll.Autor
Alexander Bertram (artikel [at] netnut [.] de)
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