Studiengebühren lässt Anzahl der Studenteneinsteigen schrumpfen
Erstellt von: immo
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Die Wirtschaftkrise betrifft jede Berufsgruppe aber auch Studenten und solche die es werden wollen, müssen ihre finanziellen Schritte überdenken. Da muss man abwägen, ist eine Berufsausbildung sinnvoller als ein langjähriges Studium? Abiturienten sollten sich nicht von solchen Überlegungen abschrecken lassen. Eine solide Ausbildung ist immer noch der richtige Weg, um in Krisenzeiten bestehen zu können. Trotz dessen ist die Anzahl der Studieneinsteiger drastisch gesunken. Hier wird wohl nicht nur die Wirtschaftskrise ausschlaggebend sein, sondern auch der Erlass von Studiengebühren in einigen der Bundesländern. Auf den Studenten kommen nach der Immatrikulation auch ohne diese enorme Mehrkosten zu. Meist geht der Beginn eines Studiums mit dem Auszug bei den Eltern einher. Der Umzug will bezahlt werden, zukünftig kommt jeden Monat Miete und Lebenserhaltungskosten sowie Kosten für Lernmaterialien hinzu. Und am Rande der Verpflichtungen soll die Studienzeit noch die schönste Zeit des Lebens werden, man will Leute kennenlernen, Partys feiern und die neu gewonnene Freizeit genießen. Im Schnitt entstehen dadurch Kosten von ca. 600 bis 700 Euro pro Monat. Rechnet man noch die Studiengebühren, die etwa 300 bis 500 Euro, pro Semester betragen, kommt ein Sümmchen zusammen, welches sich nicht so leicht mit einem Nebenjob finanzieren lässt. Ein Studien-Kredit der KfW-Förderbank kann eine Alternative sein. Dieser sollte aber gut überlegt sein, denn auch dieses Geld, wenn auch günstiger als ein Privatkredit, muss irgendwann zurück gezahlt werden. Dazu gewährt man dem ehemaligen Studenten zwar eine Karenzzeit von bis zu 23 Monaten aber dann sollte man im Arbeitsleben integriert sein, um seine Schulden begleichen zu können.
Autor
Tina Wagner
wagner@finads.de
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