Auf den Prinzeninseln raucht man gerne Wasserpfeifen
Erstellt von: Celso Cardozo
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Die Prinzeninseln liegen etwa 70 bis 90 Minuten mit einem
Dampfer von Istanbul, genauer gesagt von der Galatabrücke, entfernt und stellen
ein herrliches Ausflugsziel dar.
Diese Inseln, ein idyllisches Ausflugsziel, heißen auf
Türkisch Adalar, was wörtlich übersetzt lediglich Inseln heißt. Schade
eigentlich, denn diese Inseln sind etwas ganz besonderes, so, dass sie einen
anderen Namen als eine Verallgemeinerung verdient hätten. Aber auch in der
Antike ist man nicht viel besser mit den Prinzeninseln umgegangen, da nannte
man sie Demonesoi, das wiederum auch nur Volksinseln bedeutet. Während
byzantinischer Zeit trugen sie den Namen Papadansisia, Piesterinsel, sicher
wegen der vielen Klöster auf den Inseln.
Heute jedoch tragen sie schon eher einen Namen der zu Ihnen
passt und ihrer wirklich würdig ist: Prinzeninseln. Dieser Name stammt aus der
spätbyzantinischen Zeit, denn da hielten sich die Prinzen dieser Epoche sehr
gerne auf diese Inseln auf. Die Inselgruppe, das Archipel ist unbewohnt und
wird von Dampfern, zumindest die vier größeren der insgesamt neun Inseln und
wird genau so wie früher auch heute noch gerne besucht.
Schön ist es bei einem Ausflug auf die Prinzeninseln eine
kleine Inselwanderung zu machen. Gut ist auch, wenn man daran gedacht hat, sich
etwas Proviant und eine Shisha mitzunehmen und eine Decke für ein Picknick. Es
gibt so herrliche Plätze dort, die geradezu zum Verweilen einladen. Man kann,
etwas geschützt inmitten herrlicher Natur sitzen und Wasserpfeifen nach dem
Essen rauchen. Dabei die Natur und die so angenehme Atmosphäre der Brandung am
Fuße eines Klosters oder deren Ruine genießen. Die Prinzeninseln sind immer ein
Ausflug wert.
Autor
Celso Cardozo
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