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Die Geschichte der Fotografie

Erstellt von: shirt-druck
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Das Wort Fotografie stammt aus dem Altgriechischen und leitet sich aus dem Wort "phos" für Licht oder Helligkeit und dem Wort "grapho" für malen, zeichnen, schreiben und ritzen ab.
Selbst die allseits bekannte Kamera hat ihren Namen nicht erst seit gestern. Schon im 11. Jahrhundert gab es "dunkle Kammern" (camera obscura), aus deren Ursprung sich die heutige Bezeichnung ergibt.
Auch wenn die Fotografie an sich bis zum Ende des 20. Jahrhundert alleinig als Bild definiert wurde, was auf eine lichtempfindliche Oberfläche mit Hilfe von chemischen Substanzen projiziert wird, so ist sie dies doch längst nicht mehr. Heutzutage ist die Fotografie viel mehr als das, aber der Weg dahin war lang.
Die Camera Obscura des 13. Jahrhunderts ermöglichten das Abzeichnen von auf dem Kopf stehenden Bildern. Die Kammer verfügte lediglich über ein kleines Loch, durch welches Lichtstrahlen auf eine Fläche fielen, von der die Zeichnungen abgenommen werden konnten.
1550 bereits wurde dieses kleine Loch durch eine Linse ersetzt. Mit dieser Linse konnten hellere und auch schärfere Bilder hergestellt werden. 1685 erfand ein findiger Geist den Ablenkspiegel. Hiermit konnte ein Abbild gezeichnet werden.
Im 18. Jahrhundert versuchten sich einige Chemiker daran, Fixiermittel zu finden und lichtempfindliche Stoffe zu untersuchen. Wenige Jahre später wurden die Bemühungen belohnt. 1826 entstand die nachweisbar erste Fotografie durch die Hand Joseph Nicéphore Nièpce. Das von ihm verwendete Verfahren wurde durch Loius Jacques Mandé Daguerre verbessert. Seine Bilder, die auf versilberte Kupferplatten gebannt wurden, bekamen sogar einen eigenen Namen: Daguerreotypien.
Parallel hierzu erfand ein Engländer 1835 das Negativ-Positiv-Verfahren. Dieses Verfahren wird selbst heute noch wie in den damaligen Zeiten angewandt - besonders für Edeldrucke in der Bildenden Kunst und in der Künstlerischen Fotografie.
So viele Jahre, wie die Entwicklung der Fotografie bis hier hin brauchte, so rasant setzte sie sich allein im 20. Jahrhundert fort. Das Negativ-Positiv-Verfahren machte eine Duplizierung von bereits gefertigten Fotos möglich. Filme wurden gedreht. 1924 wurden Kleinbildkameras eingesetzt. Sofortbildkameras für jedermann - die das Handwerk des Entwickelns erläßlich machten - kamen auf den Markt und schließlich endete das Jahrhundert mit dem Verfahren der digitalen Fotografie.
Seit dem Beginn der Fotografie hat sich aber nicht nur das Verfahren an sich, sondern auch die Verwendungsmöglichkeiten geändert. Eine neue Möglichkeit ist beispielsweise, sich ein Foto T-Shirt drucken zu lassen.

Autor

Florian Mayer - mediasbrain-kontakt(ät)yahoo.de


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