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Koffein verursacht bei prädisponierten Patienten Panikattacken

Erstellt von: medhost
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Bei Patienten, die an Panikattacken oder an Depressionen leiden verursacht der Verzehr von größerer Menge Koffein häufig starke Panikreaktionen – behaupten brasilianische Wissenschaftler.

Die Ergebnisse der neuen Forschung wurden auf der Sitzung der amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie in 2007 und in der Fachzeitschrift Comprehensive Psychiatry im Mai-Juni Ausgabe veröffentlicht.

Kaffee beinhaltet solche Wirkstoffe, die bei prädisponierten Patienten Angstzustände hervorrufen. Die Wissenschaftler wollten bei diesem Experiment herausfinden, ob die Patienten nach Koffeinverzehr dieselben Symptome wie nach Kaffee bekommen.

Die Betroffenen bekamen in den ersten vier Wochen während der Untersuchung keine Medikamente. Sieben Tage später bekamen sie per Zufall zweimal 480mg Koffeinlösung, koffeinfreier Kaffe oder kaffeähnliches Placebo.

Eine Portion Koffein entspricht 5 Tassen starken brasilianischen Kaffee. Die Patienten wurden nach 30 Minuten über ihre momentanen Angstzustände befragt.

An Depressionen oder Panikzuständen leidenden Patienten reagierten auf Koffein viel heftiger als die gesunden Patienten. Manche bekamen sogar Panikattacken. Dagegen reagierten aber alle symptomfrei auf die koffeinfreie Lösung.

Fazit: Depressive Patienten sollten koffeinreiche Medikamente oder Lebensmittel wie Cola, Tee usw. möglichst meiden und für Ihre Gesundheit vorsorgen.

Autor

kellner2@gmx.de


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