Prebiotika stärken die Abwehrkräfte
Erstellt von: akp
Angesehen: 618
Word Count: 469
Eine vitamin- und
mineralstoffreiche Ernährung ist die Grundlage für starke Abwehrkräfte. Aber
auch eine ausgewogene Darmflora ist wichtig, um das Immunsystem gegen
Erkältungsviren zu schützen. Lebensmittel mit prebiotischen Ballaststoffen
können gezielte Unterstützung leisten, denn sie dienen den nützlichen Mikroorganismen
im Darm als Nahrung: Diese werden in Wachstum und Aktivität angeregt, schädliche
Bakterien werden verdrängt. So kommt die Darmflora auf natürliche Weise in
Balance und hilft, die kalte Jahreszeit gesund zu überstehen.
Pre- oder Probiotisch?
Der Unterschied ist einfach:
Probiotische Joghurts enthalten lebende Bakterienkulturen. Prebiotika dagegen
sind rein pflanzliche Ballaststoffe, die aus der Chicoréewurzel gewonnen werden
und unsere eigenen „guten“ Darmbakterien unterstützen. Die probiotischen Kulturen müssen meist gekühlt werden. Die prebiotischen
Ballaststoffe Inulin und Oligofructose sind unempfindlich, deshalb können sie
einer Vielzahl von Lebensmitteln wie Brot, Müsli, Nudeln, Desserts, Getränken,
Süßwaren, Babynahrung und natürlich auch Milchprodukten zugegeben werden.
Ein unabhängiges Gütesiegel
sorgt für Orientierung
Das
herstellerunabhängige „Beneo“-Gütesiegel wird von einem wissenschaftlichen
Komitee nur an Produkte vergeben, die eine ausreichende Menge Inulin und
Oligofructose enthalten, um eine nachweisbare Wirkung zu erzielen. So erkennen
Verbraucher auf einen Blick, welche Produkte tatsächlich den versprochenen
Nutzen bringen. International tragen mittlerweile fast 300 Produkte dieses
Gütesiegel, in Deutschland sind es bislang etwa 15.
Hintergrundinformationen
zu Darm und Darmgesundheit
Der Darm ist mit ca. sieben Metern
Länge das größte Immunorgan im menschlichen Körper. Mit seinen feinen
Darmzotten besitzt er eine Oberfläche von ca. 400 m2. Im Laufe eines Lebens verarbeitet unser Verdauungssystem 30 Tonnen
Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit. Es muss Giften, Mikroben, Säuren und Laugen widerstehen. Bei einer
gesunden Darmflora überwiegen Bakterien mit nützlichen Eigenschaften gegenüber
pathogenen Keimen. Dieses Gleichgewicht kann jedoch durch unausgewogene
Ernährung, entzündliche Darmerkrankungen, Stress oder durch Einnahme von
Antibiotika empfindlich gestört werden. Die natürlichen
Hintergrundinformationen
zu Inulin und Oligofructose
Mittlerweile wurde die positive Wirkung
von Inulin und Oligofructose auf die Darmgesundheit in über 300 Studien
wissenschaftlich belegt: Die prebiotischen Ballaststoffe unterstützen selektiv
Wachstum und Aktivität der nützlichen Bifidobakterien und bringen so die
Darmflora ins Gleichgewicht. Dieser so genannte prebiotische oder bifidogene
Effekt hat wiederum viele positive Folgewirkungen: Eine höhere
Mineralstoffaufnahme aus der Nahrung und eine bessere Einlagerung von Calcium
in die Knochen, die Regulierung der Verdauung und die Stärkung der allgemeinen
Abwehrkräfte. Erste Studienergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass Inulin
und Oligofructose einen Beitrag zur Prävention von Dickdarmkrebs und
Herz-Kreislauferkrankungen leisten können.
Autor
akp public
relations
Anne-Katrin
Pflästerer
Hopfenstraße 5
69469 Weinheim
Tel: 06201 188
98-10
Fax: 06201 188
98-20
pr@akp-pr.de
www.akp-pr.de
Bewertung: Noch keine Bewertung vorhanden