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Ursachen und Symptome des Hämorrhoidalleidens

Erstellt von: findur
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Unter Hämorrhoiden litten bereits die Menschen in der Antike, zumindest kann man das Überlieferungen entnehmen. Auch heute sind viele Bürger vom Hämorrhoidalleiden, wie die korrekte Bezeichnung lautet, betroffen. Zwar gibt es eine Dunkelziffer, da sich viele Menschen mit Beschwerden im Intimbereich vor einem Arztbesuch scheuen, doch man schätzt, dass über die Hälfte der über Dreißigjährigen unter Hämorrhoiden leidet. Warum sich die Hämorrhoiden krankhaft vergrößern und Beschwerden verursachen, ist sehr unterschiedlich. Man kann sowohl eine Schwangerschaft, als auch Übergewicht oder eine Bindegewebsschwäche, die oftmals bereits von Geburt an besteht, dafür verantwortlich machen. Dabei handelt es sich bei Hämoriden im Prinzip um eine ganz normale, ja sogar äußerst sinnvolle Einrichtung des Körpers. Sie sind Teil des Enddarms und zwar bei jedem Menschen und unterstützen die Schließmuskulatur des Afters, den Darm zu verschließen, auch bei auftretenden körperlichen Belastungen. Sie sind in der Regel gut durchblutet. Es lassen sich verschiedene Schweregrade des Hämorrhoidalleidens unterscheiden. Zunächst sind die Hämorrhoiden nur recht wenig vergrößert, sodass man sie von außen noch nicht sehen kann. In diesem Stadium bilden sie sich nicht selten von allein zurück und oft merkt dies der Betroffene noch nicht einmal. Später treten sie beim Stuhlgang mit vor den After. Bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden spricht man von einem Prolaps, einem Vorfall der knotenartigen, vergrößerten Hämorrhoiden. Sie lassen sich jedoch häufig noch in den Afterkanal zurückdrücken, was bei stark ausgeprägten Hämorrhoiden nicht mehr der Fall ist. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Analprolaps, das heißt, es tritt zudem ein Teil der Schleimhaut mit vor den After nach außen.

Autor

Andreas Mettler - presse@mettlerweb.de


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