Wasserbetten Gedanken zu ihrem Innenleben und ihrer Anschaffung
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Jahrhunderte lang ruhten und schliefen die Menschen in Europa vorwiegend auf Bärenfellen, Strohsäcken oder ähnlichen Unterlagen. Erst im Mittelalter lernten die Teilnehmer der Kreuzzüge im Orient die Vorzüge eines Diwans kennen und brachten ihr Wissen mit in die Heimat zurück. Interessant war hierbei der innere Aufbau einer solchen Liegestatt. Denn im Gegensatz zum "Feldbett" der abgehärteten Ritter war der Diwan weich und komfortabel aufgebaut und mit vielen Decken oder Teppichen versehen. Auch damals gab es
bereits Betten, die aus Tierfellen bestanden und die mit Wasser gefüllt waren. Nach der Überlieferung die erste Art der Wasserbetten.
Die Idee des orientalischen Bettes, sprich Diwan, wurde aufgegriffen und zu Hause weiterentwickelt. Daraus entstand im Laufe der Jahrhunderte letztlich das Bett mit der Federkernmatratze. Die Idee mit dem wassergefüllten Bett war aus technischen Gründen nicht ausführbar und musste noch einige Jahrhunderte in der Versenkung bleiben. Erst als entsprechende Materialien entwickelt wurden, konnte man ein Bett
konstruieren, das mit Wasser gefüllt war. Mit einer neuen Erfindung kommt immer auch eine lange Diskussion zwischen Erfinder bzw. Befürworter und Kontrahenten, die die Neuheit ablehnen.
Der potentielle Erwerber von Wasserbetten sollte sich ausgiebig erkundigen und die einzelnen Punkte gegen einander abwägen. Durch falsche Informationen sind viele Vorurteile entstanden, die eigentlich nicht nötig wären.
Die wichtigste Aussage ist die bewiesene Tatsache, dass ein Wasserbett keine medizinischen Risiken in sich birgt. Der Anschaffung eines Wasserbettes sollte eine gewisse Planung vorausgehen. Wasserbetten
erfordern einen Unterbau. Er sorgt für eine ordentliche Gewichtsverteilung wie der Lattenrost bei einem Bettrahmen. Je größer das Bett ist, umso besser muss das Gewicht verteilt werden. Dabei spielt auch der
Untergrund bzw. Fußboden eine entscheidende Rolle. Ist der Fußboden ein Laminatboden so kann es eventuell Gewichtsprobleme bezüglich der Auflagefläche geben. Bei einer eventuellen Fußbodenheizung sollte eine Auflage geschaffen werden, die eine Unterlüftung bzw. einen Luftaustausch möglich macht. Auch hier wieder im Hinblick auf das Auflagegewicht planen. Die Anschaffung einer Heizung zum Wasserbett ist absolut notwendig.
Autor
Autor: Sandra Müller
Mail: vz(at)hub-eisenach.
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