Der Briefkasten und seine Geschichte
Erstellt von: contendia
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Zunächst gab es nur den öffentlichen Briefkasten, also jenen in dem man die Post einwirft, die weggehen soll. Allerdings wurde schnell der Bedarf nach einem Postbehältnis im eigenen Haushalt laut, in dem der Postbote die Briefe einwerfen kann wenn man nicht zuhause ist. In den vereinigten Staaten ist es sogar üblich, dass man die Post, die man verschickt in den eigenen Briefkasten legt, sodass der Postbote sie mitnehmen kann.
Natürlich gibt es den öffentlichen Briefkasten dennoch. Ein derartiger Postdienst wurde in Deutschland erst ab 2008 getestet, wohingegen der Service mit Kosten verbunden war. Ergänzend muss man sagen, dass die öffentlichen Briefkästen heute zunehmend an Bedeutung verlieren. Wurden sie noch in der Zeit des Deutschen Reiches bis zu zehn Mal am Tag geleert, so gibt es heut schon kaum noch drei Leerungen pro Tag. Sonntagsleerungen sind auch die Ausnahme. Erklären lässt sich das schließlich mit dem zunehmenden Vorkommen des Internets in den Haushalten, was den Briefverkehr in traditioneller Form stark zurückgehen lässt.
Nach wie vor gibt es beim heimischen Briefkasten ziemlich große Unterschiede. Während bei Reihenhäusern und Eigenheimen immer auch der simple Türschlitz gefunden werden kann, hat sich hier zu Lande dennoch der solide Briefkasten etabliert. In großen Wohnhäusern fand man sie zunächst im Hausflur. Heut geht der Trend eher dahin, dass sie neben der Eingangstür integriert werden, sodass der Postbote den Hausflur nicht betreten muss. Man spricht von so genannten Durchwurfanlagen. Regelbewusst wie die Deutschen nun einmal sind haben wir natürlich auch gewisse Normen die ein Briefkasten einhalten muss. Genauer gesagt handelt es sich dabei um Regelungen, welche die gesamte Europäische Union betreffen. Der Briefkasten selbst muss eine Mindestgröße haben, die es möglich macht das Papierformat C4 ohne Falten einwerfen zu können. Für den Einwurfspalt selbst gilt ein Mindestmaß von 30 x 230 Millimeter
Autor
Redaktion Contendia
Robert Krippgans
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