Mit nachwachsenden Rohstoffen heizen
Erstellt von: findur
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Schon seit längerem hat der Mensch erkannt, dass das Heizen der Zukunft anders aussehen muss als das der Vergangenheit. Die Ausbeutung der Lager an fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Erdgas kann nicht bis in alle Ewigkeit fortgesetzt werden, denn die diesbezüglichen Ressourcen des Planeten sind nahezu erschöpft. Holz hingegen ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur auf traditionelle Art in Zimmeröfen oder zentralen Brennern verheizt werden kann, sondern auch in Form von Pellets. Eine Pellets Heizung kann auch in Häusern mit Ölheizung nachgerüstet werden und die Ölheizung entweder komplett ersetzen oder sie in Form einer Kombilösung ergänzen. Sie besteht aus Kessel, Brennkammer und Wasserspeicher und kann voll- oder halbautomatisch betrieben werden. Über die Steuerung lässt sich der Betrieb der Jahreszeit und Temperatur anpassen. Für das Lagern von Pellets braucht man ein wenig Platz, aber im Gegensatz zu Öltanks muss dieser nicht gefahrensicher sein und aufwändig geschützt werden. Die Anschaffungskosten sind derzeit leider noch relativ hoch. Was sich außerdem lohnt, wenn man im Hinblick auf die zukünftigen Generationen Energie sparen möchte, ist die Sanierung der Fassade. Mit modernen Energiefassaden wie der so genannten Zweite Haut Fassade tut man nicht nur dem Planeten etwas Gutes, sondern auch dem Haus und nicht zuletzt dem Geldbeutel. Energiefassaden sind so konstruiert, dass sie auf Einflüsse von außen reagieren können und aktiv am Energiehaushalt des Hauses mitwirken. Durch ein Mehrschichtsystem aus Materialien wie Glas oder Alu entstehen Zwischenräume, in denen die Luft zirkuliert. Dort setzen Wärmetauscher und Lüftungsgeräte an, die den Luftstrom regeln und dafür sorgen, dass zu feuchte oder zu kalte Luft gegen warme und trockenere ausgetauscht wird.
Autor
Andreas Mettler - presse@mettlerweb.de
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