Wenig beachtet, viel genutzt: Küchenarmaturen
Erstellt von: alexadmin
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Es gibt Dinge im Haushalt, die wir täglich benutzen und doch kaum
beachten. Erst, wenn sie einmal nicht funktionieren, fällt uns auf, wie
wichtig sie sind! Einer dieser Gegenstände ist der "Wasserhahn" an
unserem Spültisch - die Küchenarmatur.
Küchenarmaturen werden je nach Haushalt bis zu 100 mal am Tag betätigt:
Zum Reinigen von Lebensmitteln; weil Wasser für Tee, Kaffee oder zum
Gießen der Zimmerpflanzen benötigt wird, und - natürlich - auch zum
Geschirrspülen. Hält man sich das einmal bewusst vor Augen, wird klar,
dass eine "Spültischarmatur" ihren Namen nur zu einem kleinen Teil
gerecht wird, denn Wasser wird im Haushalt und der Familie fast ständig
benötigt!
Dass Küchenarmaturen ihren Dienst so unauffällig verrichten, liegt an
den strengen Qualitätsmaßstäben, nach denen sie entwickelt und gebaut
werden - zumindest bei guten Armaturenherstellern. Doch woran erkennt
man einen "guten" Hersteller, eine "gute" Armatur?
Das beginnt schon beim Rohmaterial, aus dem der Armaturenkörper
hergestellt wird - üblicherweise Messing. Messing wird aus Kupfer und
Nickel legiert, beinhaltet aber auch Anteile von Nickel, Blei und
anderen Metallen. Diese Beimischungen erlauben ein leichtere
Verarbeitung - und senken natürlich die Kosten.
Wer bei Nickel und Blei zusammenzuckt, sei beruhigt: Keine in
Deutschland verkaufte Armatur verursacht Verunreinigungen im
Trinkwasser, welche die strengen Grenzwerte überschreiten. Dennoch gehen
die marktführenden Armaturenhersteller auf Nummer sicher - auch, wenn
das in der Prouktion und Verarbeitung höhere Kosten verursacht.
Der zweite Punkt ist das die eigentliche Herz der Küchenarmaturen, die Mischtechnik.
Statt Gummi-Dichtungen kommen heute extrem harte, ultra-glatte
Keramikscheiben zum Einsatz, die viel langlebiger sind - und auch präziser und leichtgängiger in der Regelung; gerade bei Spültischarmaturen ein unschätzbarer Vorteil.
Auch hier kann man als Hersteller Geld sparen - indem man es mit der
Härte und dem Polieren der Scheiben nicht ganz so genau nimmt!
Lebenszeiten von 8 bis 10 Jahren, wie sie Markenprodukte oft erreichen,
sind damit natürlich nicht zu erwarten.
Womit wir gleich beim nächsten Stichwort wären: Ersatzeile!
Wer schon einmal versucht hat, für einen beliebigen Billigartikel ein
Ersatzteil zu bekommen, weiß, was ihn erwartet: Zumeist ein müdes
Lächeln des Verkäufers! Für einen erstklassigen Armaturenhersteller ist
eine langfristige und lückenlose Ersatzteilversorgung eine
Selbstverständlichkeit.
Natürlich setzt eine Reparatur voraus, dass die Küchenarmatur nach all
den Jahren noch gut aussieht und nicht völlig verkratzt und verkalkt
ist. Hier schließt sich der Kreis, denn wie schnell eine Küchenarmatur
Kratzer und Kalkansätze zeigt, ist eine Frage des "Finishs"; sprich: Der
Qualität der Verchromung.
Es ist nur im Labor möglich, diese zu ermitteln: Die Dicke der
Chromschicht, ihre Härte und ihre "Glattheit" sind vom Auge nicht zu
beurteilen. Diese Parameter entscheiden aber, wie widerstandsfähig die
Küchenarmatur gegen die Unbillen des Alltags ist!
Es lohnt sich also, etwas mehr Geld in hochwertige Küchenarmaturen zu investieren:
Eine hohe Materialqualität, spitzenmäßige Verarbeitung und garantierte Ersatzteilversorgung machen sich über die Jahre bezahlt.
Autor
Alessandro Kelm
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