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Ökostrom

Erstellt von: stress
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Die Ressourcen für den Ökostrom
Zunächst haben sich im Zuge der fortschreitenden Entwicklung von Wissenschaft und Technik auch in Bezug auf den Schutz der Umwelt zahlreiche hochwertige Technologien herausgebildet. Sie bilden die technische Basis für die Gewinnung von ökologischem Strom. Zunächst ist der Mensch in der Lage, sich in diesem Prozess der Energiebereitstellung aus natürlichen Reserven die Wasserkraft zu Nutze zu machen. Insbesondere fließendes Wasser besitzt enorme Kräfte, welche dazu dienen, Maschinen zur Gewinnung von elektrischem Strom anzutreiben. In diesem Zusammenhang werden bereits Forschungen betrieben, auch die Kraft der Gezeiten zu nutzen. Durch das Verbrennen nachwachsender Pflanzen und organischer Abfälle kann ebenfalls elektrischer Strom erzeugt werden. Dies trifft auch für die Nutzung der Kraft des Windes zu. Weithin sichtbare Windkraftanlagen machen dies deutlich. Einen zentralen Aspekt bei der Gewinnung von Ökostrom stellen die Solaranlagen dar, welche als Photovoltaikanlagen bekannt sind. Sie wandeln Sonnenlicht in Solarstrom um.

Der Stromsee
Alle Stromarten, zu denen ebenfalls der Ökostrom gehört, werden unter den Herstellern als sogenannter Stromsee zusammengefasst. Es handelt sich hierbei sinngemäß um das Stromnetz, in welches alle Anbieter ihren Strom einspeisen. In diesem Bezug erhalten die Kunden, welche sich für Ökostrom entschieden haben, im Endeffekt die gleiche physikalische Leistung, wie die anderen Verbraucher auch. Der Vorteil für den vermehrten Verbrauch an Ökostrom ist jedoch, dass Hersteller herkömmlichen Stromes aus dem Stromsee verdrängt werden bzw. ihre Stromerzeugung vermehrt auf Stromgewinnung aus regenerativen Energien umstellen und somit ein höherer Beitrag zur Umweltentlastung gerade in Zeiten des Klimawandels geleistet wird.

Die Grundlage dafür, dass mehr Konsumenten den Ökostrom nutzen, bildet der Preis je Kilowattstunde. In diesem Zusammenhang ist der Ökostrom nicht gerade billig, da die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energieträgern momentan noch teuer ist. Dies liegt auch daran, dass es sich um kostenintensive Anlagen handelt. Außerdem wird der Preis des Ökostroms, wie bei allen Produkten auf dem Markt, vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt. Charakteristisch für die Entwicklung im Zusammenhang mit Ökostrom ist, dass das Angebot stetig wächst, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Sogar große Stromanbieter, welche mit dem sogenannten normalen Strom handeln, komplettieren ihre Angebote durch den Ökostrom und bieten diesen den Verbrauchern gegen einen Aufpreis.


Die durchschnittlichen Stromkosten für Ökostrom bundesweit liegen bei einem Verbrauch von 2000 kWh im Jahr bei etwa 390 Euro bis 600 Euro, was natürlich vom Anbieter abhängig ist.

Autor

Stephan Artmann

dauerstress@t-online.de


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