Stellenangebote durchforsten und Franchisenehmer werden
Erstellt von: Sandra Mueller
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Das Unwort des Jahres 2005 ist „Entlassungsproduktivität“. Doch es ist nicht nur ein Unwort, damit wurden viele Schicksale besiegelt, die in den heutigen Diskussionen rund um den Abbau von Arbeitsplätzen wieder aufleben. Wer damals arbeitslos wurde, der hatte, genau wie auch heute, verschiedene Möglichkeiten. Gerade wer schon besonders lange bei einem Unternehmen tätig war, wird die ersten Tage der Arbeitslosigkeit als eine Art Urlaub ansehen. Doch diese Zeit dauert meist nicht lange an. Denn die Ängste und Sorgen rund um die eigene Zukunft sowie die finanzielle Absicherung vermehren sich. Da werden dann zahllose Stellenangebote durchforstet, oft Hunderte von Bewerbungen geschrieben usw. Wer jetzt behauptet, die gleiche Anzahl Absagen käme wieder zurück, der ist aber eindeutig auf dem Holzweg. Denn mittlerweile antworten viele Unternehmen gar nicht mehr auf die zugesandten Bewerbungen, wovon insbesondere die Initiativbewerbungen betroffen sind.
Die andere Möglichkeit ist die Selbstständigkeit. Dabei muss diese, trotz aller Unkenrufe, die sicher aus dem Freundeskreis und dem familiären Umfeld kommen werden, nicht unbedingt einhergehen mit langen, schier unüberwindbaren Hindernissen. Zum einen gibt es oft großzügige Förderungen durch den Staat und auch diverse Banken, zum anderen findet man viele Stellenangebote, in denen keine Mitarbeiter im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr so genannte Franchisnehmer gesucht werden. Dabei steht ein großes Unternehmen mit all seinen Erfahrungen, dem Know-How, der passenden Werbestrategie und dem bereits bekannten Namen dem Existenzgründer zur Seite. Dieser kann das Wissen, die Strategie usw. gegen eine monatliche Gebühr zzgl. einer Einstiegsgebühr kaufen. Dabei übernimmt der Franchisgeber oftmals auch den Einkauf und auf Wunsch auch die Buchführung.
Durch den auf dem Markt bereits eingeführten Namen einer Marke kann der Franchisenehmer bereits auf einen gewissen Bekanntheitsgrad direkt zu Beginn des Geschäftes zurückgreifen. Wer also tatsächlich daran interessiert ist, sein eigener Boss zu sein, der sollte sich diese Möglichkeit durchaus einmal durch den Kopf gehen lassen. Denn Franchise ist oftmals eine lohnende Alternative zur oft unsicheren Selbstständigkeit mit der eigenen Idee. Zumal man diese erst einmal haben und dann auch entsprechend vermarkten muss, was sich oft schwieriger gestaltet, als man denkt.
Autor
Sandra Müller
sandy.mueller1 (at) gmx.net
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