Daune und die Wärmeleistung
Erstellt von: silvio
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Daunenschlafsäcke
verfügen über zwei richtungweisende Vorteile: Sie halten warm bei geringem
Gewicht und Größe. Gänsedaune lassen sich gewaltig komprimieren, so daß ein Schlafbeutel
spielend in einen Rucksack paßt und nicht außerhalb angebracht werden muß. Die
modernen Schlafsäcke sind mit Gänsedaune 750 angefüllt, diese sind so zart und
empfindlich gefedert, daß die Wärme im Schlafsack bleibt
und zwischen den Daunen zirkuliert und nicht nach außerhalb entweicht.
Wichtigstes Merkmal ist sicherlich der Temperaturbereich, der nach der neuen EN
13597-Norm ermessen und angegeben werden muß. Dabei charakterisiert man die
Komforttemperatur oben, Komforttemperatur Frauen, Komforttemperatur Männer und
die Extremtemperatur. Je wärmer ein Sclafbeutel ist, je schwerer wird dieser
sicherlich, weil das Gewicht der Gänsedaunen anwächst. Deshalb sollte man sich
vor dem Kauf eines Daunenschlafsacks gut überlegen, zu welcher Saison man ihn
braucht. Für Expeditionen kann der Sclafbeutel nicht warm genug sein, womöglich
sollte er sogar wasserdicht sein, wobei das Gewicht eher unwesentlich ist.
Tourengeher und Trecker benötigen einen etwas leichteren Schlafsack, der leicht
ist, um ihn täglich im Rucksack mitzunehmen. Und imposant klein verpackbar. Bei
denen ist ein höherer Temperaturbereich ratsam, da sonst wieder zu viel Gewicht
anfällt. Kleine, aber wichtige Ausstattungsmerkmale lassen über die Form eines
Daunenschlafsacks urteilen: Einfache Kapuzenbedienung, Kondenswasserabweisung,
daunendichte atemfähige hautfreundliche und abriebfeste Außenstoffe,
Nahtriegel-Verstärkungen, Verstecktnahttechnik, selbstblockierender
Reissverschluß, Innentasche, dichtschließender Wärmekragen, geschlossenen
Daunenkanäle, Partnerankoppelbarkeit, Multikammerkonstruktion und
reflektierende Schlaufen.
Immer
vorher überlegen, für welchen Einsatz der Daunenschlafsack
dienen sollte Ebenso ist die Isomatte ein wichtiger Punkt für eine Nacht im
Zelt. Ein angemessener Sclafbeutel nützt nichts, wenn die Isomatte nichts
taugt.
Autor
Silvio
Graupner
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