Der Zoologische Garten in Dresden
Erstellt von: gabi_schöne
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Die breite Artenvielfalt des Dresdner Zoos lockt nicht nur die Dresdner, sondern auch viele Besucher der Stadt, wie etwa die der Pension Dresden, auf das rund zwölf Hektar große Gelände im Zentrum der City.
Dabei wird der Familienausflug nicht zwangsläufig zum Kassensturz, denn der Eintritt ist mit einem Preis von drei und sieben Euro noch erschwinglich. Dafür kann man aber mehr als 3000 Tieren, von über 400 im Zoo angesiedelten Arten, bei ihrem täglichen Geschäft, die Besucher zu erfreuen, zusehen. Außerdem gibt die seit dem Jahr 1969 bestehende Zooschule, welche die größte naturwissenschaftliche Bildungseinrichtung der Stadt ist, dem wissenschaftlich Interessierten, einen tieferen Einblick in die Herkunft jedes einzelnen Tieres. Dabei werden auch die Themen des Umweltschutzes, der Ökologie und der Ethologie für alle Altersstufen begreiflich erläutert.
Seinen Ursprung findet der Zoologische Garten schon im sechzehnten Jahrhundert des vergangenen Jahrtausends.
Den Jagdgewohnheiten von Friedrich August I und seinen Gefolgsleuten, besser als „August der Starke“ bekannt, ist es verdankt, dass zahlreiche exotische Tiere an den sächsischen Königshof gebracht wurden. Diese mussten zwar in den ersten Jahren ihr Leben, in damals modernen, Hetzjagden lassen, doch brachten Forschungsreisende der folgenden Jahrhunderte immer größere Wildbestände nach Sachsen, so dass, auch dem allgemein zunehmenden Interesse an der Tierwelt geschuldet, am 9. 05. 1861 der Dresdener Zoo eröffnet wurde.
Knapp ein Jahrhunderte später wurde der Zoo durch Luftangriffe der alliierten, am 13. Februar 1945, vollständig vernichtet. Dabei kamen auch fast alle Tiere ums Leben, so dass bei der Wiedereröffnung 1946, von dem einstigen Bestand, nur noch ein bescheidener Rest übrig geblieben war.
Glücklicherweise erholte sich der
Tierpark von seinem Niedergang in den letzten Jahren zusehends.
Heute begeistert der Zoologische Garten seine kleinsten Besucher mit einem Streichelgehege,
in dem Ziegen, Katzen und andere Haustiere ganz nah erkundet werden können. Für
die Großen gibt es im „Zoo unter der Erde“ das Leben von Würmern, Grillen,
Mäusen und Ratten zu bestaunen. Außerdem bevölkern zahlreiche Bewohner Afrikas wie
Schlangen und andere Reptilien das Tropenhaus. Besonders beliebt ist jedoch das
Affengehege mit den nächsten Verwandten des Menschen.
Im Tundra-Volieren-Komplex, in dem auf etwa 1200 qm Fläche ein Biotop angelegt wurde, können typische Pflanzenarten der sibirischen und europäischen Tundra sehr naturnah betrachtet werden.
Am Ende des ausgiebigen Rundgangs durch den Zoo empfiehlt sich für den Besucher des Hotel Dresdens, eine abschließende Stärkung in „Drumbos Welt“, dem Zoorestaurant.
Gabriele Schöne
Gabriele-schoene@gmx.de
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Gabriele-schoen@gmx.de
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