Pafos mit antiken Stätten
Erstellt von: findur
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Reisende aus der EU mit gültigem Personalausweis oder Reisepass können bis zu drei Monate auf der Insel Zypern verweilen. Neben Kouklia besucht ein jeder Zypernreisender Pafos, um die mehr als 2000 Jahre alten Königsgräber und Mosaiken zu besichtigen. Trotz des nahegelegenen Flughafens hat Pafos den Charme einer Kleinstadt in ländlicher Umgebung nicht verloren. Hauptattraktion ist der Archäologische Park mit den römischen Mosaiken, die in vier Häusern des antiken Villenviertes gefunden wurden und als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt sind. Einige der Mosaike zeigen Themen aus der griechisch-römischen Sagenwelt oder Abbildungen von Alltagsgegenständen. Das Scylla-Mosaik zeigt zum Beispiel das in Homers „Odyssee“ beschriebene Ungeheuer Scylla, ein Mischwesen aus Frau, Hund und Seeungeheuer, flankiert von zwei Delphinen. Neben den römischen Mosaiken sind die so genannten Königsgräber die meistbesuchte antike Stätte von Pafos. Sie liegen circa zwei Kilometer nördlich des Archäologischen Parks am Meer und beeindrucken durch ihre unterirdischen aus dem Fels geschlagenen Grabkammern mit Treppen, dorischen Säulen und Nischen. Ein Kontrastprogramm zu den vorwiegend antik-historischen Sehenswürdigkeiten bildet das Aquarium von Pafos. In 70 Salzwasserbecken wird überwiegend die Korallenfischwelt des Indopazifiks ausgestellt und ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. Der kleine Fischer- und Ausflugshafen von Pafos mit seinen Restaurants und Souvenirgeschäften bildet den kleinen touristischen Kern des Städtchens und erstreckt sich bis unmittelbar an den archäologischen Park der römischen Siedlung. Hier am Ende des Hafens steht auch das fränkisch-venezianische Fort, dessen Turm ein herrliches Panorama über Stadt und Küste bietet. Die Oberstadt von Pafos ist als administratives und logistisches Zentrum dagegen für Touristen weniger interessant.
Autor
Andreas Mettler presse@mettlerweb.de
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